Fotonetzwerk Hamm

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Beim Sport gelernt

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Hans-Peter Schaub hat für die Kampagne des Landessportbundes „Das habe ich beim Sport gelernt“ zwei Karatesportlerinnen fotografiert. Dem Shooting war ein ausführliches Briefing vorausgegangen. Das Ergebnis seht ihr hier:

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Bild des Tages – 08-07-2013

Sternspuren bei Schloss Oberwerries

Sternspuren bei Schloss Oberwerries

Fotograf: Dr. Hans-Peter Schaub

Vortrag: „Unterwegs im zahmen Deutschland – fotografische Entdeckungen in einem kultivierten Land “

Schon seit einiger Zeit ist ein Trend zum „Wilden“ wahrzunehmen. In Büchern, Magazinen und Fernsehsendungen werden die vermeintlich wilden Aspekte unserer Heimat gezeigt. „Wildes Deutschland, Wildes Sachsen, Wildes Bayern – und demnächst vielleicht Wildes Dortmund oder Wildes Hamm?“ Ziemlich fauler Zauber, meint Hans-Peter Schaub, Autor mehrerer Bildbände und Chefredakteur des Magazins NaturFoto, der schon seit vielen Jahren deutsche Landschaften zwischen Ostsee und Bodensee fotografiert. Wild und unberührt ist hierzulande so gut wie nichts mehr, aber dennoch oder gerade deshalb hat unsere zahme, kultivierte und industrialisierte Landschaft ihren Reiz. Ohne menschlichen Einfluss wäre der überwiegende Teil des Landes schließlich bewaldet und damit recht einförmig. Erst die jungsteinzeitlichen Bauern und Viehzüchter leiteten hier gravierende Veränderungen ein, sorgten durch Kultivierung der Landschaft für erhebliche Abwechslung, schufen mit Weiden, Wiesen und durch Beweidung in Wäldern neue Lebensräume und legten so auch die Grundlage für den heutigen Artenreichtum. Später prägten Obst- und Weinbau viele Regionen. Und mit der Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert folgten ein weitere, freilich unter ökologischen Gesichtspunkten keineswegs nur positiv zu bewertende menschliche Eingriffe in das Landschaftsbild. Fotografisch gibt es in alten wie in neuen Kultur- und Industrielandschaften viel Spannendes zu entdecken. An Beispielen aus dem Schwarzwald, dem Oberrheingebiet – seiner alten Heimat – und den industriell stark geprägten Landschaften um Hamm – seiner neuen Heimat – vermittelt Hans-Peter Schaub in seinem kurzweiligen Vortrag am Mittwoch, den 19.06.2013 um 19:00 Uhr im Kulturrevier Radbod, wie schön, spannend, irritierend oder auch bedrohlich Landschaften im zahmen Deutschland sein können.

Zahmes Deutschland

Fotograf: Dr. Hans-Peter Schaub

Bild des Tages – 25-05-2013

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Autsch…

Fotograf: Dr. Hans-Peter Schaub

Bild des Tages – 23-05-2013

Maiglöckchen

Maiglöckchen aus der Ameisenperspektive

Fotograf: Dr. Hans-Peter Schaub

Bild des Tages – 08-03-2013

„Frühlingsgefühle“

Fotograf: Dr. Hans-Peter Schaub

Bild des Tages – 02-02-2013

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Karate-Bezirksmeisterschaft der Jugend in Dortmund

Foto: Dr. Hans-Peter Schaub

Danke!

Im Rahmen der Vortragsreihe des Fotonetzwerkes zeigte am vergangenen Montag Dr. Hans-Peter Schaub die Multimediashow „Südgeorgien – Pinguinmetropole im Südatlantik“. Wie üblich hatten wir auf ein Eintrittsgeld verzichtet aber um eine Spende für die WA-Aktion „Menschen in Not“ gebeten. Gestern konnten wir dann WA-Redakteur Alexander Schäfer fast 200 € überreichen. Allen Gästen ein herzliches Dankeschön! Ein besonderer Dank geht auch ans Helios Theater für die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten.

 

Vortrag: Südgeorgien – Pinguinmetropole im Südatlantik

In unserer Vortragsreihe nimmt Sie Dr. Hans-Peter Schaub am Montag, den 25. Juni 2012 ab 19:00 Uhr im Helios-Theater (59065 Hamm, Willy-Brandt-Platz 1d – direkt neben dem Hauptbahnhof) mit auf eine Reise nach Südgeorgien.

Mit der in den vergangenen Jahren immer wieder in den Schlagzeilen auftauchenden Kaukasus-Republik hat Südgeorgien außer dem Namen nichts gemein. Das Südgeorgien, um das es hier geht, liegt weit entfernt im Südatlantik, nur rund 1.500 Kilometer vor der Antarktis und ungefähr genausoweit entfernt vom südamerikanischen Festland. Seinen Namen verdankt es dem großen Entdecker James Cook, der die Insel 1775 für seinen König George V. in Besitz nahm.

Die 170 Kilometer lange Insel am südlichen Ende der Erde ist für die Tierwelt der Region von immenser Bedeutung. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts beuteten Walfänger und Robbenschlächter den natürlichen Reichtum des abgelegenen Eilands aus. Seit vielen Jahrzehnten aber ist Südgeorgien bis auf einige Wissenschaftler von Menschen praktisch unbewohnt. Hier leben aber Millionen von Robben, Pinguinen und Seevögel. Hinzu kommt eine atemberaubende Landschaftskulisse mit bis zu 3.000 Meter hohen Bergen, die nahezu unvermittelt aus dem Meer aufsteigen sowie gewaltige Eisberge, die von der nahen Antarktis vor Südgeorgiens Küsten getrieben werden.

Eine Reise nach Südgeorgien ist durchaus beschwerlich, denn die Anreise per Schiff von Südamerika dauert fünf Tage. Welchen Lohn man für die Mühen erhält, zeigt Hans-Peter Schaub in seinem Multivisionsvortrag. Er gibt Einblicke in hunderttausende Tiere zählende Königspinguin-Kolonien, zeigt Paarung und Nestbau der kleineren Eselspinguine oder dramatische Zweikämpfe mächtiger Seeelefantenbullen.

Spektakuläre, gänzlich unberührte Naturlandschaften – Berge, Gletscher, Steilküsten und Eisberge –  sind weitere Facetten der Pinguin-Metropole, die der Fotojournalist und Biologe präsentieren wird.

Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Spende für die Aktion „Menschen in Not“ des Westfälischen Anzeigers gebeten.

(Alle Fotos: Dr. Hans-Peter Schaub)